1899-11-27 Tausch Leh gegen Gumpischboden
- 24. Juli 2025
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Originaltitel des Dokuments
(kein)
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Transliteration des Textes
Die Unterschribenen Augustin
Clausen von Mühlebach Sohn
Valentins handlend für seine
Gattin Katharina Clausen Tochter
Adrians von Ernen und Hildebrand
Clausen Sohn Ziperjans von Ernen,
haben heute folgender Tauschrertausch (?)
redlicher Weise abgeschlossen.
1) Uebergibt Augustin Clausen sein Gut
in der Binackern genannt im Gumpisch-
boden, so wie es seine Gattin
von ihren Eltern ererbt hat.
Matta alda sammt Wildi (?) hat
mass 3904 meter Schatzung 621 Fr.
Aker alda der Morgendheil 372 m 60 Fr.
Das Cheiderkerli 167 m 26 Fr. Hälfti Gemach-
rechti 100 Fr. 1/6 Stadelrechti in Schmidigen
Wasserherd 6 Stunden
2) Gibt Hildebrand Clausen sein Gut
genannt im Leh, welches er von
Franz josef Clausen Sohn Franz Natzjrfisch (?)
gekauft hat. Matta hat Mess alda
der grosse Stück 618 Klf. 432 Fr.
Halta[1] 752 Klf. 140 fr. ein Stück tiefer
unten 56 Klf Fr. 56 Gemachrechti 75 Fr.
Wasserherd 2 Stunden
(neue Seite)
3) Gibt Hildebrand Clausen
dem Augustin Clausen als
Mehrwerth seiner Güter
275 Fr. welches er heute baar
bezahlt hat u. somit quitirt ist
Zur Bekräftigung dieses Aktes
wurden zwei gleichlautende Exemlar
jeder partei zugestellt u. mit
den Unterschriften gehörig versehen.
Augustin Clausen
Katharina Clausen
Hildebrand Clausen
Ernen den 27ten November 1899
[1] Halta = Halde, Abhang
Vereinfachter Text
Die Unterschriebenen,
Augustin Clausen von Mühlebach, Sohn Valentins handelnd für seine Gattin Katharina Clausen, Tochter Adrians von Ernen
und
Hildebrand Clausen, Sohn Cyprians von Ernen
haben heute folgende Tauschvereinbarung abgeschlossen:
1) Übergibt Augustin Clausen sein Gut in der Binnackern, genannt im Gumpischboden, so wie es seine Gattin von ihren Eltern ererbt hat.
Wiese daselbst mitsamt Wildi hat Mass 3904 Meter, Schatzung 621 Fr.
Acker daselbst der östliche Teil 372 m 60 Fr.
Das Cheiderkerli 167 m 26 Fr.
Hälfte Gemachrechte 100 Fr.
1/6 Stadelrechte in Schmidigen
Wasserherd 6 Stunden
2) Gibt Hildebrand Clausen sein Gut genannt im Leh, welches er von Franz Josef Clausen, Sohn Franz von Fiesch gekauft hat.
Der grosse Teil der Wiese misst 618 Klf.[1] 432 Fr.
Der abschüssige Teil 752 Klf. 140 Fr.
ein Stück tiefer unten 56 Klf Fr. 56
Gemachrechte 75 Fr.
Wasserherd 2 Stunden
3) Gibt Hildebrand Clausen dem Augustin Clausen für den Mehrwert seiner Güter 275 Fr., welches er heute bar bezahlt hat und somit quitiert ist.
Zur Bekräftigung dieses Aktes wurden zwei gleichlautende Exemplare jeder Partei zugestellt und mit den Unterschriften versehen.
Augustin Clausen
Katharina Clausen
Hildebrand Clausen
Ernen, den 27. November 1899
[1] Klafter = auch ein Flächenmass




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