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1809-02-07 Einforderung des restlichen Gelds durch J. Grillie

  • 1. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Feb.

Originaltitel des Dokuments

Dem Herren

Hildebrandt Jost zu Ernen

Zenden Goms

zu Ernen


Besonderes zur Schrift

Kurrentschrift. Autor: Joseph Grillie, Krämer à L’abei d'abondance


Bild des Dokumentinhalts


Transliteration des Textes

Titelblatt

Dem Herren

Hildebrandt Jost zu Ernen

Zenden Goms

zu Ernen


Seite 1

Monthey den 7. Hornung 1809

 

gehresten Fetter ich habe die 36 und ein halbe

Luidor erst gester erhalden welche mir denen

Herren kasy von brig iber schikten

gehrster es ist eich bekant dass eir Mier

55 und ein hallbe Luidor Vir (?) auf den Ver

fiffenent Marttiny Verspochen habet und

habe nur 36 und ein hallbe erhalden hab

alls dan bleiben noch 19 Pfunden (?) und ein hallbe welche

ich von eich durch die erste post begehre sonst

werde ich gezwungen sein auf das nechste

selbesten auf eiweren kesten hin auf zu komen

als dan gehrster fetter ich hoffe sie werden meir dises

meig iber schiken um welches eich gebetten habe und

hofe sie werden meir nicht die meich geben hinauf

zu komen

in erwahrtung dieses ver bleibe eiwer

getreistes diener und fetter Midt an winsch

euch bester gesonheit und alles wollergehen

joseph grillie kremer à L’abei

                                               d'abondance

empfangen 11 febr. geantwort d. 12 febr

.. 36 Pf. geschickt zu hab.



Vereinfachter Text

Dem Herrn

Hildebrand Jost zu Ernen

Zehnden Goms

Ernen

 

Monthey, den 7. Februar 1809

 

Geehrter Vetter

Ich habe die 36 ½ Luidor erst gestern erhalten, welche mir der Herr Kasy von Brig schickten. Gehrtester, Es ist euch bekannt, dass ihr mir 55 und ½ Luidor auf den vergangenen Martini versprochen habt und ich habe nur 36 ½ erhalten. Es bleiben also noch 19 ½ Pfund, welche ich von euch durch die nächst mögliche Post zu erhalten begehre, sonst werde ich gezwungen sein auf Eure Kosten hinauf zu Ihnen zu kommen.

Indes hoffe ich, dass ihr, geehrtester Vetter mir dieses Geld möget senden, wie ich euch gebeten habe und mir nicht die Mühe macht hinaufzukommen.

In Erwartung dieses verbleibe ich, euer getreuster Diener und Vetter mit den Wünschen bester Gesundheit und Wohlergens

Joseph Grillie, Krämer à L’abei d'abondance

 

Empfangen am 11. Februar, geantwortet am 12. Februar, 36 Pfund geschickt zu haben.

(Letzte Zeile ist whs. Notiz von Hildebrand Jost)

 
 
 

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